Gruppen

In dieser Rubrik haben die verschiedenen Gruppen und Kreise unserer Gemeinde die Möglichkeit, sich vorzustellen und zu berichten, was sie gerade bewegt:

Hauskreis 18+

Bei uns ist eigentlich immer was los. Unsere regulären Treffen finden immer Mittwochs ab 20 Uhr aktuell meistens bei Familie Harm statt. Wir beginnen meist mit einem Lobpreisteil und Gebet. Danach folgt eine offene Diskussionsrunde. Dabei geht es oft um ein Kapitel aus dem gerade für uns aktuellem Buch der Bibel (im Moment ist gerade der Galaterbrief dran), zum Teil aber auch um ein anderes Thema, das uns gerade bewegt. Nicht immer steht am Ende des Abends ein alles umfassender Konsens, aber gerade das macht es auch oft spannend. Beim Hauskreis 18+ wird auch gern gefeiert.
Wir, das ist ein Stamm aus 9 jungen Leuten aus zwei Gemeinden und zusätzlich immer wieder wechselnde Gäste, oft Studenten, die einen Teil ihres Studiums hier in Stralsund absolvieren.
Auch nachdem einige Hauskreismitglieder Stralsund als ihren Wohnort hinter sich gelassen haben, gibt es immer wieder gegenseitige Besuche und damit Bereicherungen für unsere Abende.
Neben unseren regulären Hauskreisabenden finden wir immer wieder weitere Gelegenheiten, um Gemeinschaft zu haben, wie z.B. Geburtstagspartys, Spieleabende, Strandpartys und auch mal einen Videoabend.
Ein wichtiger Bestandteil unseres Hauskreises ist wohl inzwischen das gegenseitige Vertrauen, so dass wir schon in einigen für den einzelnen schwierigen aber manchmal auch wunderbaren Situationen einfach füreinander da sein, reden, beten, singen und uns gegenseitig unterstützen konnten. Dabei ist in allem, auch in unseren Freundschaften ganz klar Gott der Mittelpunkt, um den sich alles dreht.

Jugendband

Seit dem Sommer wird es hin und wieder laut in der Gemeinde. Einmal in der Woche treffen sich Susann, Dana, Manuel, Anna, Johannes und Steffen, um dann gemeinsam Musik zu machen. Es werden Lieder gespielt, die sie persönlich mögen und sich selbst herausgesucht haben. So werden neben Lobpreisliedern auch Titel gesungen, die keinen christlichen Hintergrund haben. Mit Unterstützung von Andreas Thieme und Daniel Waak werden diese Lieder dann erarbeitet.
Die Jugendband bei ihrem ersten Auftritt
Auch wenn die Proben mitunter chaotisch wirken – das Ergebnis lässt sich sehen und hören. Eine Möglichkeit sich davon zu überzeugen gab es schon. Am 23.11. spielten die Jugendlichen das erste Mal vor Publikum und zeigten ihr Können. Mit dem Titel „Nur zu Besuch“ der „Toten Hosen“ eröffneten sie den Gottesdienst und stimmten so mit diesem eindrucksvollen Liedtext auf den Totensonntag ein.

Die positiven Reaktionen auf diesen Sonntag sind mit Sicherheit ein Motivationsschub für die Jugendlichen, so dass wir noch häufiger etwas von ihnen hören werden. Sie haben auf jeden Fall viel Freude und Spaß an diesem Projekt – das einzige, das ihnen fehlt, ist ein Bandname.

Posaunenchor

Posaunenchor – ein Begriff, der vielen automatisch die Falten auf die Stirn treten lässt. Ist der denn noch zeitgemäß? Ehrlich gesagt, wissenschaftlich kann ich diese Frage nicht beantworten. Sehe ich mir aber die Zahl derer an, die jeden Dienstag ins Gemeinschaftshaus pilgern, um an der Übungsstunde teilzunehmen, dann komme ich um ein klares „JA“ nicht herum.
In den zurückliegenden 18 Jahren gab es Übungsstunden, mit nur drei oder fünf Bläsern – und doch waren wir blasfähig. Seit den Sommerferien diesen Jahres (Mitte August) gab es keine Übungseinheit, an der nicht mindestens 16 Bläser teilnahmen (um die Statistik zu schönen, habe ich jedes Mal den Dirigenten mit dazu gezählt).
Der Posaunenchor in AktionSeit einigen Wochen ist ein Schwung Jungbläser in den großen Chor gestoßen, die jetzt kräftig mitblasen. Außerdem musizieren acht Bläser im Chor mit, die nicht zu unserer Gemeinde gehören. Fröhlich erwähnt werden muss auch die Einsatzbereitschaft aller Chorakteure bei den Einsätzen, die so im Laufe eines Jahres ausgestaltet werden. Egal ob zur Grundsteinlegung des Ozeaneums mit Angela Merkel oder zu einer Goldenen-Hochzeits-Feier eines Ehepaares, das bis auf einen niemand aus dem Chor kennt.
In den Übungsstunden geht es immer wieder fröhlich zu – kein Wunder bei so vielen Leuten; es läuft eben viel mehr als nur Musikmachen. Seit Anfang Oktober gibt es wieder eine neue Jungbläsertruppe mit fünf „Anfängern“. Einer von ihnen ist aus unserer Gemeinde, zwei sind Geschwister von Bläsern und zwei weitere haben uns nach einem Bläsereinsatz in Niepars angesprochen, ob sie nicht auch bei uns mitmachen könnten. Es läuft zurzeit einfach gut. Wo in anderen Chören über Mangel an Bläsern geklagt wird, kämpfen wir derzeit um eine ausreichende Anzahl an Noten und Notenständern. Gott sei Dank!
Für die noch vor uns liegende Zeit des Jahres sind noch 11 Termine, die von uns beblasen werden. Da brauchen wir in doppelter Hinsicht einen langen Atem und eure betende Unterstützung.

Weitere Informationen gibt es auf der Homepage des Posaunenchores.

Hauskreis in Altefähr

Was bedeutet der Hauskreis für euch?
Hauskreise sind die kleinste Zelle einer Gemeinde. Hier trifft sich eine kleinere Gruppe aus der Gemeinde mit einem gemeinsamen Ziel. Ähnlich wie bei normalen Bibelstunden steht der gemeinsame Austausch an Erfahrungen, Ansichten und Erkenntnissen über Gottes Wort im Mittelpunkt. Der Altefährer Hauskreis möchte in seinen gemeinsamen Bemühungen enge Gemeinschaft fördern, im Glauben wachsen und durch das persönliche Öffnen füreinander auch praktische und betende Hilfen füreinander leben.

Der Hauskreis in Altefähr Wo und wann kommt ihr genau zusammen?
Treffpunkt ist alle zwei Wochen mittwochs bei Familie Wiesenberg in Altefähr (Tel: 038306 / 68019). An den Abenden kommen wir um 20.00 Uhr zusammen. Es ist nicht nur eine „Bibelarbeitsgruppe“, sondern bei Tee und Kerzenschein auch eine „Insel der Besinnung“ auf der Insel.

Wie läuft so ein Abend ab, welche Themen gibt es?
Christoph Nemitz beginnt fast jeden Hauskreisabend mit den Worten: „Als ich heute Morgen in meiner Praxis saß …“ Er hält eine kurze Andacht über die Losung des Tages. Daran schließt sich der eigentliche Teil unserer Hauskreisarbeit an, die Bibelarbeit. Es werden die verschiedensten Bücher der Bibel intensiv besprochen, auch Themen wie Gleichnisse oder ein für uns stark prägender Komplex „Abenteuer Alltag“ mit Arbeitsmaterialien von Willow Creek erarbeitet.
Am Ende eines Hauskreisabends steht immer die Frage: „Gibt es bestimmte persönliche oder gemeindliche Gebetsanliegen?“ Die Gebets-Erfahrungen der letzten Jahre im Altefährer Hauskreis lehren uns, dass gemeinsames Gebet auch eine Voraussetzung für gemeinsame Erlebnisse mit Gott ist.

Fußballtraining

Seit Juli 2006 trifft sich eine bunte Truppe von Kindern, Jugendlichen und Junggebliebenen zum wöchentlichen Fußballtraining. Dieses findet im Sommer auf einem Sportplatz der Hansestadt statt, im Winterhalbjahr haben wir eine Halle gemietet. Damit ihr einen kleinen Einblick bekommt, nehmen wir euch einfach an einem Mittwoch mit in die Sporthalle auf dem Dänholm …

16.59 Uhr: Langsam trudeln alle Fußballer ein, ziehen sich um und machen sich warm, denn die Halle gehört für 90 Minuten uns. Neben den regelmäßigen Teilnehmern sind auch manchmal Freunde dabei, denn wir wollen natürlich auch gemeindefremde Leute über den Fußball erreichen.
Beim Fußballtraining 17.05 Uhr: Bevor es richtig losgeht, hält Hansi eine kurze Andacht, in der es um unsere Ziele als Fußballer aber auch als Christen geht. Er motiviert uns, nicht nur beim Kampf um Tore und Punkte vollen Einsatz zu zeigen, sondern auch im Leben mit Jesus. Danach werden Mannschaften eingeteilt und das erste Spiel beginnt.
17.26 Uhr: Endlich Abpfiff und Zeit zum Verschnaufen! Wir haben 0 : 3 verloren, obwohl wir einige gute Chancen hatten. Während das dritte Team sich auf seinen Einsatz freut, können wir am Spielfeldrand über den Tag reden oder einfach Themen besprechen, die einem gerade am Herzen liegen. Bis auf einen von uns, der - mit Trillerpfeife bewaffnet - das nächste Spiel als Schiedsrichter leitet.
18.10 Uhr: Im Eifer kann beim Fußball mal ein Foul passieren oder ein unsportliches Wort fallen – davor sind auch wir nicht bewahrt. Umso schöner ist es, wenn die Gegenspieler nach dem Abpfiff aufeinander zugehen und sich vergeben können.
18.30 Uhr: Beim Verabschieden werten einige noch mal die Ergebnisse aus, andere befürchten den morgigen Muskelkater aber alle freuen sich auf den nächsten Mittwoch.