Gemeinschaftskonferenz 2010 "Wegweiser"
Gemeinschaftskonferenz in Stralsund-Grünhufe, Auferstehungskirche. Der LGV hat eingeladen. Ein Wetter wie immer, wenn wir eine Veranstaltung ausrichten. Sogar unser Inspektor Karl-Heinz Schlittenhardt meinte, Stralsund als festen Ausrichter zu nehmen, weil, wenn wir es in die Hand nehmen, immer die Sonne scheint.
Frau Haak von der Dom-Buchhandlung Greifswald begeisterte mit einem gut sortierten Büchertisch. Viele Geschwister hatten sich aktiv eingebracht, das Mittagessen war so unterschiedlich, wie die, die es ausgerichtet hatten. Die Jugend grillte und auch für Kaffee und Kuchen war reichlich gesorgt. Alles in allem leggger mit drei g.
Andreas Eibich hatte sich mit seinem Team in bewährter Manier der Kinder angenommen. Es passte rundherum alles.
Am Nachmittag stellte der Inspektor unsere neue Predigerin Gertrud Kurrle vor, die gerade ihren Arbeitsvertrag unterschrieben hatte. Sie leitet seit dem 30.04.2010 die geistlichen Geschicke der LKG Stralsund.
Und dann der Hamburger Prediger Klaus Schneider, der vormittags zum Thema „Jesus - der Weg“ predigte und nachmittags über „Wegweiser oder weg-Weiser?“ sprach. Predigt und Ansprache in einer Art, die mitriss und entzündete und zum Be- und Nachdenken anregte. Alles umrahmt und begleitet von dem Posaunenchor und der Lobpreisband „Projekt M“ aus Prenzlau. Und zwischendurch immer wieder Begegnungen und Gespräche mit Geschwistern. Alles in allem eine gelungene Gemeinschaftskonferenz.
Allen Geschwistern, die sich eingebracht haben, ein dickes Lob und ein herzliches Dankeschön.
Posaunenfreizeit Sellin 2009
Auch dieses Jahr lud der Landesverband Vorpommern wieder zur Bläser-Familienfreizeit vom 09. bis 15. Februar nach Sellin ein. Die musikalische Leitung hatte Erich Liebmann (Landesverband Nordmark). Nicht nur die „Profis“ waren dabei, sondern auch die Anfänger. Genau wie der große Chor hatten sie an jedem Tag zwei Proben, um am Ende der Freizeit, beim Abschlussgottesdienst, ihr mühsam Eingeübtes zu präsentieren.
Angefangen hat die Freizeit mit einem gemeinsamen Abendessen am Montag. Zu diesem Zeitpunkt waren zwar noch nicht alle eingetroffen, aber davon ließ man sich nicht abhalten. Nachdem man gut gesättigt war, ging es mit einer Vorstellungsrunde weiter. Die meisten Teilnehmer kannten sich schon von den vergangenen Jahren. Um die Vorstellung etwas interessanter zu gestalten, wurden Zettel ausgeteilt, auf denen ein Familienname und eine Person standen, z.B. Maier Tochter. Nun musste jeder nach dem Startzeichen seine Familienangehörigen suchen. Doch das war nicht so einfach, denn die andern Nachnamen waren: Meier, Mayer, Bayer, Baier, Beier. Nachdem nun die Stimmen durch diese Aktion etwas gelitten hatten, wurde nach der Vorstellungsrunde erstmals das Instrument zum Einblasen in die Hand genommen.
Am nächsten Tag wurde um 7.30 Uhr mit einem Lied über die Lautsprecher im Zimmer geweckt. Wer ein Frühaufsteher war und es geschafft hatte, sich bis 8 Uhr im relativ munteren Zustand vor dem Seeadler einzufinden, konnte am Morgenblasen teilnehmen. Im Laufe der Woche haben es immer mehr Leute geschafft, zu 8 Uhr draußen zu sein. Wer es nicht geschafft hat, der sollte spätestens 8.30 Uhr sein Zimmer verlassen haben, da er sonst zu spät zum Frühstück kam. Auch dies war nicht allen möglich, besonders einigen aus der Jugend :-)
Nachdem nun für das leibliche Wohl gesorgt war, gab es geistliche Verpflegung in einer Bibelarbeit für die Erwachsenen, während die „Kleinen“ zum Kinderprogramm gingen. Um 10.30 Uhr wurde dann das Instrument in die Hand genommen und bis zum Mittagessen kräftig geprobt.
Die Nachmittaggestaltung war jeden Tag unterschiedlich. Um 18 Uhr gab es wieder Abendbrot, damit um 19.15 Uhr die nächste Übungseinheit stattfinden konnte. Wer um 21 Uhr dann noch in der Lage war zu singen, wurde zum Üben der Chorlieder für den Sonntag eingeladen.
Am Mittwochnachmittag ging ein Großteil der Freizeitteilnehmer ins Schwimmbad. Neben Reiterkämpfen im Wasser und Kolonnenrutschen gab es auch Leute, die der Meinung waren, sich im Außenbecken versammeln zu müssen, um es dann gemeinsam zu verlassen, sich im Schnee zu wälzen und dann wieder ins Becken zurück zu rennen.
Der Donnerstagnachmittag wurde mit Bowlen verbracht. Nicht jeder war erfolgreich beim Abräumen der Pins, aber für gute Stimmung war dennoch gesorgt. Da die Jugend nach dem Bowlen noch nicht ausgelastet war, wurden am Strand ein paar Runden „Räuber und Polizei“ gespielt.
Das traditionelle Fußballspiel am Strand wurde dieses Jahr am Freitag ausgetragen und diesmal hat Brandenburg NICHT GEWONNEN. Am Abend wurde dann noch mal eine Runde „Räuber und Polizei“ gespielt. Die Erwachsenen haben sich lieber beim Kartenspielen amüsiert.
Am letzten Tag war der Tagesablauf etwas anders. Einige standen schon sehr früh auf und packten ihre Sachen noch vor dem Morgenblasen. Nach dem Frühstück war erst mal eine Anblasprobe angesetzt, damit die meisten Stücke noch einmal vor dem Abschlussgottesdienst, der um 10.30 Uhr stattfand, ins Gedächtnis gerufen wurden. Mit dem letzten gemeinsamen Mittagessen wurde die Freizeit beendet.
Hügelgottesdienst im August 2008
Ein Feriensonntag in Stralsund. Der Hügel Katharinenbastion gegenüber der Landeskirchlichen Gemeinschaft war vorbereitet, um die Besucher unseres Gottesdienstes - diesmal außerplanmäßig um 15.00 Uhr - empfangen zu können.
Die Band hatte sich auf Lobpreis eingestellt, Jana und Hannes Harm die Moderation und die besondere Ansprache der Kinder übernommen. Sarah und Vicky führten in einem kurzen Sketch ihre besondere Ansicht zum Thema abschreiben und abschreiben lassen vor und der Gottesdienst stand insgesamt unter dem Motto der goldenen Regel: Was du willst, das die Menschen dir tun, das tue ihnen auch (Matth. 7,12).
Dies Wort, das in unterschiedlichen Variationen in den Weltreligionen Bedeutung hat, wurde von Hans Kowalewsky in besonderen Bezug zu den friedlichen Spielen in Peking gesetzt. Der Hügel ist kein Berg und der Knieperteich nicht der See Genezareth, doch die Botschaft Jesu trifft die Menschen durch die Jahrtausende hindurch.
Besonderes Interesse fanden die Armbänder, die von der hannoverschen Landesbischöfin Margot Käsmann initiiert, als Ausdruck persönlicher Solidarität mit den Menschen in China verstanden werden sollten, die als Christen, Tibeter oder Andersdenkende, die Spiele mehr von der schwarzen Seite (die Farbe der Bänder ist schwarz) mit Internierung oder Gefängnis erlebt haben.